Greifswald und die Ruine Eldena
Eine Universitätsstadt und die Klosterruine, die ihr berühmtester Sohn immer wieder malte, in Nebel, Schnee und Mondlicht.
Caspar David Friedrich wurde 1774 in Greifswald geboren und wuchs mit den Ruinen des Klosters Eldena am Stadtrand auf, einem Zisterzienserhaus, das im 16. Jahrhundert aufgehoben und als Steinbruch abgetragen wurde, bis nur Bruchstücke der Backsteinkirche standen. Er zeichnete und malte sie immer wieder und versetzte sie in erfundene Landschaften, und sie wurde zu einem der prägenden Bilder der deutschen Romantik. Die Stadt hat eine 1456 gegründete Universität, eine der ältesten Nordeuropas, und ein Museum mit einer bedeutenden Friedrich-Sammlung. Der alte Hafen in Wieck hat eine hölzerne Klappbrücke und Fischerhäuser.
Was du tatsächlich siehst
- Die Ruine Eldena - Backsteinfragmente eines Klosters, die Friedrich immer wieder malte.
- Die Friedrich-Sammlung - Werke und Zeichnungen im Stadtmuseum.
- Die Universität von 1456 - eine der ältesten Nordeuropas.
- Den Hafen Wieck - eine hölzerne Klappbrücke und Fischerhäuser.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Ruine ist ganzjährig frei zugänglich und wirkt am romantischsten in Nebel oder Schnee, wie Friedrich sie malte. Museen sind montags geschlossen.
Ehrliche Erwartungen
Die Ruine besteht aus Fragmenten in einem Park, kleiner, als die Gemälde vermuten lassen. Friedrichs Hauptwerke hängen in Dresden, Berlin und Hamburg, nicht hier.
In der Nähe
Stralsund liegt im Norden; Usedom im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.