Greetsiel
Ein Backsteinfischerdorf hinter einem Deichsiel, mit Zwillingsmühlen und einer Krabbenflotte, die noch ausläuft.
Greetsiel liegt hinter einem Siel, einem Deichverschluss, der Binnenwasser bei Niedrigwasser hinauslässt und die See bei Hochwasser draußen hält, was der Name auch bedeutet. Sein Hafen beherbergt eine der letzten arbeitenden Krabbenflotten an der deutschen Nordseeküste, Kutter, die auf Nordseegarnelen fahren und sie am Kai anlanden. Zwei Windmühlen stehen am Rand des Dorfes nebeneinander, eine mahlt noch und ist für Besucher offen. Die Backsteinhäuser am Hafen und die schmalen Gassen dahinter stammen weitgehend aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Hinter dem Deich liegt der Nationalpark Wattenmeer.
Was du tatsächlich siehst
- Die Krabbenflotte - arbeitende Kutter, die Nordseegarnelen anlanden.
- Die Zwillingsmühlen - zwei Mühlen nebeneinander, eine noch in Betrieb.
- Das Siel - den Deichverschluss, der dem Dorf seinen Namen gibt.
- Die Backsteinhäuser am Hafen - Fassaden des 18. und 19. Jahrhunderts.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Dorf ist im Sommer sehr voll mit Tagesgästen. Krabbenkutter landen das ganze Jahr an. Der Winter ist still, mit vielem geschlossen.
Ehrliche Erwartungen
Das Dorf ist klein und in der Saison überfüllt, mit knappen Parkplätzen. Vieles vom Angebot richtet sich an Tagesgäste. Die Anlandungen folgen ihrem eigenen Rhythmus.
In der Nähe
Emden liegt im Südosten; die Ostfriesischen Inseln vor der Küste.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.