Füssener Altstadt
Eine Lautenmacherstadt am Ende der Romantischen Straße, mit einer gotischen Burg, die bemalt ist, als wäre sie behauen.
Füssen liegt am Lech dort, wo die Alpen beginnen, am südlichen Ende der Romantischen Straße und am nördlichen Ende der alten römischen Via Claudia Augusta. Ab dem 15. Jahrhundert war es ein Zentrum des Lauten- und Geigenbaus, mit einer 1562 gegründeten Zunft, einer der frühesten Europas, und weit ausgeführten Instrumenten; ein Museum im früheren Kloster St. Mang behandelt das Gewerbe. Das Hohe Schloss, eine Bischofsresidenz, hat Fassaden mit illusionistischer Architektur, Fenster und Steinwerk flach auf die Wand gemalt in der Spätgotik. Die Altstadt darunter ist ein Raster pastellfarbener Gassen.
Was du tatsächlich siehst
- Die bemalte Burg - illusionistische Architektur, flach auf die Wände gemalt.
- Das Lautenmuseum - ein Handwerk mit einer der frühesten Zünfte Europas.
- Die Klosterräume - barocke Säle im früheren Kloster St. Mang.
- Die pastellfarbenen Gassen - eine kompakte Altstadt unter dem Burgfelsen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; die Stadt ist der Ausgangspunkt für Neuschwanstein und füllt sich im Sommer mit Tagesverkehr. Der Winter bringt Skifahren in der Nähe und eine ruhigere Altstadt.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt wird von Besuchern bestimmt, die zu den Schlössern in der Nähe wollen. Museen sind im Winter montags geschlossen. Parkplätze im Zentrum sind knapp.
In der Nähe
Neuschwanstein liegt im Osten; die Wieskirche im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.