Fritzlar
Eine ummauerte Stadt, gegründet dort, wo Bonifatius eine heilige Eiche fällte und ihr Holz für eine Kapelle verwendete.
Um 723 fällte Bonifatius bei Geismar in der Nähe eine der örtlichen Bevölkerung heilige Eiche und verwendete ihr Holz nach dem Bericht seines Schülers Willibald für den Bau einer Kapelle; ein Kloster folgte, und Fritzlar wuchs darum herum. Der Dom bewahrt einen Schatz mit frühmittelalterlichen Reliquiaren. Die Stadt behält einen nahezu vollständigen Mauerring mit dem Grauen Turm, der mit achtunddreißig Metern zu den höchsten erhaltenen Stadtmauertürmen Deutschlands zählt. Den Marktplatz umringen Fachwerkhäuser, das älteste auf 1274 datiert. 919 wurde in Fritzlar Heinrich der Vogler zum König gewählt, ein Ereignis, das oft als Ausgangspunkt des deutschen Königtums gilt.
Was du tatsächlich siehst
- Den Grauen Turm - einen 38 Meter hohen Mauerturm, unter den höchsten Deutschlands.
- Den Domschatz - frühmittelalterliche Reliquiare und Goldschmiedearbeiten.
- Das Haus von 1274 - den ältesten datierten Fachwerkbau am Platz.
- Den Mauerring - einen nahezu vollständigen Ring mit Türmen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Domschatz hat begrenzte Zeiten und ist montags geschlossen. Die Stadt ist klein und ruhig und selten überlaufen.
Ehrliche Erwartungen
Der Ort der Bonifatius-Eiche liegt in Geismar, wo es nichts zu sehen gibt. Der Domschatz hat kurze Zeiten. Die Stadt ist in zwei Stunden gesehen.
In der Nähe
Kassel liegt im Nordosten; der Kellerwald im Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.