Dinkelsbühl
Eine ummauerte Stadt, die Jahrhunderte des Krieges unverbrannt überstand, sodass ihre mittelalterlichen Häuser weitgehend unverändert stehen.
Dinkelsbühl behielt seinen vollständigen Mauerring mit sechzehn Türmen und vier Toren, und die Häuser darin sind weitgehend spätmittelalterlich und frühneuzeitlich, weil die Stadt der Zerstörung in aufeinanderfolgenden Kriegen entging und keinen Industrieaufschwung hatte, der zum Neubau angeregt hätte. Die Überlieferung sagt, dass 1632 ein Kind die Kinder der Stadt hinausführte, um bei einem belagernden Befehlshaber zu bitten, der den Ort verschonte; die Geschichte wird jeden Juli in der Kinderzeche mit einem historischen Festzug und einer Knabenkapelle begangen. St. Georg ist eine Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen unter einem Netzgewölbe. Die Stadt hat keine Bahn, was sie ruhig gehalten hat.
Was du tatsächlich siehst
- Den vollständigen Mauerring - sechzehn Türme und vier Tore, von außen begehbar.
- St. Georg - eine Hallenkirche mit drei gleich hohen Schiffen.
- Die Kinderzeche - ein Julifest, das auf der Belagerungsgeschichte der Stadt gründet.
- Die unveränderten Häuser - spätmittelalterliche Fassaden an den Hauptstraßen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Kinderzeche läuft im Juli etwa zehn Tage und füllt die Stadt. Ansonsten ist es weit ruhiger als Rothenburg an derselben Route.
Ehrliche Erwartungen
Es gibt keine Bahn, der Zugang braucht also ein Auto oder den saisonalen Bus. Die Stadt ist klein, in ein paar Stunden begangen. Die Festwoche ist restlos ausgebucht.
In der Nähe
Rothenburg liegt im Norden; Nördlingen im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.