Celle
Über vierhundert Fachwerkhäuser in einer Altstadt, erhalten, weil der Krieg an der Stadt vorbeiging.
Celles Altstadt umfasst rund vierhundertachtzig Fachwerkbauten, den ältesten von 1526, in einem dichten Raster, das den Zweiten Weltkrieg im Wesentlichen unversehrt überstand, während nahe Städte zerstört wurden. Das Herzogsschloss, als Burg begonnen und in Renaissance- und Barockphasen umgebaut, enthält ein Hoftheater von 1674, das zu den ältesten in Deutschland gehört, die noch regelmäßig bespielt werden. Die Stadt war Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg und später von Caroline Mathilde, einer dänischen Königin, die 1772 hierher verbannt wurde und deren Grab in der Stadtkirche liegt. Der Französische Garten und das Bomann-Museum vervollständigen das Zentrum.
Was du tatsächlich siehst
- Die Fachwerkstadt - rund 480 Fachwerkhäuser, das älteste von 1526.
- Das Hoftheater - ein Barocktheater von 1674, das noch bespielt wird.
- Das Herzogsschloss - Renaissance- und Barockphasen um einen Burgkern.
- Das Grab Caroline Mathildes - die verbannte dänische Königin in der Stadtkirche.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Theater spielt eine Saison über den Winter. Museen sind montags geschlossen. Die Altstadt ist kompakt und in ein paar Stunden begehbar.
Ehrliche Erwartungen
Das Schloss wird nur auf Führungen gezeigt. Theaterkarten muss man buchen. Die Stadt ist ruhig und hat wenig Abendleben.
In der Nähe
Die Lüneburger Heide liegt im Norden; Hannover im Südwesten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.