Beethoven-Haus
Das Geburtshaus Beethovens, 1889 von zwölf Bürgern gekauft, um den Abriss zu verhindern.
Ludwig van Beethoven wurde im Dezember 1770 in der Dachstube dieses Hauses geboren und lebte in Bonn, bis er mit zweiundzwanzig nach Wien zog. In den 1880er-Jahren war das Gebäude ein heruntergekommenes Gasthaus vor dem Abriss; zwölf Bonner Bürger gründeten 1889 einen Verein, kauften es und eröffneten es als Museum, das derselbe Verein bis heute betreibt. Die Sammlung ist die weltweit größte zum Komponisten, mit Handschriften, Briefen, Instrumenten, darunter sein letzter Flügel, und den Hörrohren, die für ihn angefertigt wurden, als sein Gehör von seinen späten Zwanzigern an nachließ. Ein digitales Archiv und ein Studio zum Hören belegen die Nachbargebäude.
Was du tatsächlich siehst
- Das Geburtszimmer - die Dachstube, in der er im Dezember 1770 geboren wurde.
- Die Hörrohre - Geräte, angefertigt, als sein Gehör nachließ.
- Den letzten Flügel - ein Instrument aus seinen letzten Jahren.
- Die Handschriften - die größte Beethoven-Sammlung der Welt.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; das Museum ist im Winter montags geschlossen. Das Beethovenfest läuft im September in Bonn. In Jubiläumsjahren ist Buchen sinnvoll.
Ehrliche Erwartungen
Das Haus ist klein und kann eng wirken. An manchen Montagen ist geschlossen. Ein großer Teil der Sammlung besteht aus Dokumenten statt aus Objekten.
In der Nähe
Köln liegt im Norden; der Rhein fließt an der Stadt vorbei.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.