Aachener Printen
Ein hartes Gewürzgebäck mit geschütztem Namen, dessen Rezept sich änderte, als eine Kriegsblockade den Honig abschnitt.
Aachener Printen sind eine Art Lebkuchen, dicht und gewürzt mit einer Mischung aus unter anderem Anis, Zimt, Nelken und Koriander, in ihrer früheren Form in geschnitzte Model gepresst. Bis die napoleonische Kontinentalsperre Anfang des 19. Jahrhunderts den Nachschub abschnitt, wurden sie mit Honig gesüßt; danach stiegen die Bäcker auf Zuckerrübensirup um, was sie härter machte und ihnen ihren heutigen Charakter gab; die Änderung blieb. Der Name trägt eine geschützte geografische Angabe, die die Herstellung auf Aachen und das unmittelbare Umland beschränkt. Zu den Sorten gehören schlichte harte Printen, weichere sowie mit Schokolade überzogene oder mit Nüssen besetzte Varianten.
Was du tatsächlich siehst
- Die Gewürzmischung - Anis, Zimt, Nelken und Koriander in einem dichten Teig.
- Den Wechsel zum Sirup - eine Kriegsblockade, die das Rezept dauerhaft veränderte.
- Den geschützten Namen - eine auf Aachen und Umgebung begrenzte Herstellung.
- Die Sorten - harte, weiche, schokolierte und mit Nüssen besetzte Varianten.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig, auch wenn die Saison vor Weihnachten ihren Höhepunkt hat, wenn die Bäckereien am meisten produzieren. Historische Bäckereien in der Altstadt verkaufen sie das ganze Jahr.
Ehrliche Erwartungen
Die harten Sorten sind wirklich hart und nicht jedermanns Sache. Supermarktversionen unterscheiden sich von denen der Bäckereien. Sie halten sich gut, was Teil der Bauart ist.
In der Nähe
Der Aachener Dom liegt in der Altstadt; die belgische und die niederländische Grenze sind nah.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.