Stift Zwettl
Ein Zisterzienserstift im Waldviertel mit romanischem Kreuzgang, barockem Turm und einer der ältesten Orgeln Österreichs.
Zwettl wurde 1138 als Tochterhaus von Heiligenkreuz gegründet und ist seither von Zisterziensern besetzt, in einer Schlinge des Kamp im Waldviertel. Der romanische Kreuzgang von rund 1200 ist vollständig mit seinem Brunnenhaus erhalten und der älteste Teil; der gotische Hallenchor kam im vierzehnten Jahrhundert hinzu, und der barocke Westturm von Joseph Munggenast, gut siebzig Meter und in Stufen aufsteigend, wurde 1727 vollendet und ist das Wahrzeichen aus dem Tal. Die Egedacher-Orgel von 1731 in der Kirche gehört zu den bedeutendsten erhaltenen österreichischen Barockinstrumenten und wird für Aufnahmen und Konzerte genutzt. Das Stift bewahrt eine große mittelalterliche Handschriftenbibliothek. Der Konvent ist klein, aber tätig und führt auf dem umliegenden Gut Forst- und Fischereiwirtschaft.
Was du tatsächlich siehst
- Ein vollständiger romanischer Kreuzgang - um 1200, mit seinem Brunnenhaus.
- Munggenasts barocker Turm - siebzig Meter in zurückspringenden Stufen, 1727 vollendet.
- Die Egedacher-Orgel von 1731 - unter den bedeutendsten Barockorgeln Österreichs.
- Ein gotischer Hallenchor - die Zutat des vierzehnten Jahrhunderts hinter dem romanischen Langhaus.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; prüfe die Termine der Orgelkonzerte. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Zugang erfolgt mit Führung zu veröffentlichten Zeiten, überwiegend auf Deutsch. Die Winteröffnung ist sehr begrenzt. Es ist ein tätiges Kloster mit geschlossener Klausur. Ein Auto ist mehr oder weniger nötig.
In der Nähe
Die Stadt Zwettl liegt nahe; der Stausee Ottenstein und das Kamptal liegen östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.