Wotrubakirche
Eine Kirche auf einem Hügel am Rand Wiens, aus 152 rohen Betonblöcken als Skulptur gestapelt.
Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit, allgemein Wotrubakirche genannt, wurde vom Bildhauer Fritz Wotruba entworfen und zwischen 1974 und 1976 auf einem Hügel am Südrand Wiens errichtet. Sie ist eher ein einziger skulpturaler Körper als ein Gebäude im gewöhnlichen Sinn: hundertzweiundfünfzig Betonblöcke unterschiedlicher Größe, gegeneinander versetzt gestapelt, ohne Fassade, ohne Symmetrie und ohne wiederholtes Element, wobei unregelmäßige Lücken bleiben, die verglast sind und Licht in Bändern einlassen. Wotruba starb, bevor sie fertig war, und Fritz Gerhard Mayr führte sie aus. Sie war umstritten - viele Anrainer wollten etwas erkennbar Kirchliches -, und sie gilt heute als eines der bedeutenden Stücke der Nachkriegsarchitektur Österreichs. Sie ist eine tätige Pfarrkirche mit begrenzten Besuchszeiten.
Was du tatsächlich siehst
- 152 gestapelte Betonblöcke - die ganze Kirche als eine versetzte Skulptur.
- Unregelmäßige verglaste Lücken - Licht, das in Bändern zwischen den Blöcken eintritt.
- Keine Fassade, keine Symmetrie - kein wiederholtes Element irgendwo in der Komposition.
- Eine Lage auf dem Hügel - der Georgenberg über dem Südrand der Stadt.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; prüfe die begrenzten Öffnungszeiten. Eine Stunde.
Ehrliche Erwartungen
Sie öffnet nur wenige Stunden an bestimmten Tagen und zu Gottesdiensten - eine vergebliche Fahrt ist leicht möglich. Sie liegt am Stadtrand und verlangt einen Bus ab Liesing. Der Innenraum ist klein und kahl.
In der Nähe
Mauer und Liesing liegen darunter; der Wienerwald zieht sich nach Westen.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.