Weitra
Eine Waldviertler Stadt mit Österreichs ältestem Braurecht, 1321 verliehen, und Sgraffitohäusern am Platz.
Weitra erhielt 1321 das Recht zu brauen, und das Vorrecht wird seither ununterbrochen ausgeübt, worauf sein Anspruch als älteste Braustadt Österreichs beruht; zeitweise hielt die Stadt Dutzende Hausbraurechte, und die Bürgerspitalbrauerei ist noch in Betrieb, mit einem Brauereimuseum im Schloss. Die Stadt ist klein, teils ummauert, und ihr Platz trägt eine Reihe von Häusern, die mit Sgraffito überzogen sind - in den Putz gekratztem Schmuck in geometrischen und figürlichen Mustern aus dem sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert, im zwanzigsten instand gesetzt. Das Schloss darüber begann als Festung des dreizehnten Jahrhunderts und wurde von der Familie Fürstenberg, die es noch besitzt, zur Renaissanceresidenz umgebaut; es hat einen Arkadenhof und ein Theater, das im Sommer bespielt wird.
Was du tatsächlich siehst
- Ein Braurecht von 1321 - ununterbrochen ausgeübt, mit einem Museum im Schloss.
- Sgraffitofassaden - in den Putz gekratzter Schmuck an den Häusern des Platzes.
- Ein Renaissanceschloss - in Fürstenberger Besitz, mit Arkadenhof und Theater.
- Reste der Stadtmauer - die mittelalterliche Umwehrung in Teilen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Sommer für das Schlosstheater. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Sehr klein und still - ein halber Tag reicht reichlich. Die Öffnung von Schloss und Museum ist saisonal. Das westliche Waldviertel liegt abgelegen und der öffentliche Verkehr ist dünn; mit dem Auto ist es einfacher.
In der Nähe
Gmünd und die Blockheide liegen nördlich; die tschechische Grenze westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.