Die Wiener Christkindlmärkte
Rund zwanzig Christkindlmärkte über die Stadt verteilt ab Mitte November, jeder mit eigenem Charakter, vom riesigen am Rathausplatz bis zu kleinen Hofmärkten.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
Wien sperrt seine Christkindlmärkte in der zweiten Novemberhälfte auf, und die meisten laufen bis zum Heiligen Abend, einige bis Anfang Jänner. Sie sind nicht austauschbar. Der größte, am Rathausplatz vor dem Rathaus, ist ein Rummel aus Lichtinstallationen mit einem Eisweg durch den Park dahinter und jeden Abend dichtem Andrang. Spittelberg fädelt sich durch enge Gassen des achtzehnten Jahrhunderts und neigt zu Handwerksständen. Der Karlsplatz verkauft Arbeiten von Erzeugern und hält Stroh und Tiere für Kinder bereit. Die Freyung, der Platz Am Hof, das Belvedere und Schönbrunn haben jeweils ihren eigenen Maßstab. Die gemeinsame Währung überall ist Punsch und Glühwein in einem gekennzeichneten Häferl, bezahlt mit einem Pfand, das du entweder zurückholst oder behältst.
Was du tatsächlich siehst
- Der Rathausplatz - der größte und hellste, mit Lichtern im Park und einem Eisweg.
- Spittelberg - Stände, durch enge alte Gassen gefädelt, enger und handwerklicher.
- Der Karlsplatz - Erzeugerstände vor der Kirche, mit Stroh und Tieren für Kinder.
- Das Häferlpfand - jeder Punsch kommt in einem gekennzeichneten Becher, gegen Geld zurückgegeben oder mitgenommen.
Wann du hinfahren solltest
Die Märkte sperren in der zweiten Novemberhälfte auf, und die meisten schließen am vierundzwanzigsten Dezember, wobei Schönbrunn und ein oder zwei andere in die ersten Jännertage weiterlaufen. Werktagnachmittage vor vier sind die einzigen wirklich ruhigen Stunden. Ab Freitagabend stehen die zentralen Märkte Schulter an Schulter und das Durchkommen ist zäh.
Ehrliche Erwartungen
Die großen Märkte verkaufen weitgehend dasselbe zu Preisen, die steil gestiegen sind, und ein großer Teil der Ware ist nirgends in der Nähe Österreichs gemacht. Der Rathausplatz nach Dienstschluss ist ein Gedränge, in dem du für alles ansteht. Es ist öfter nass als verschneit. Toiletten sind wenige und kostenpflichtig, und Kartenzahlung ist noch immer nicht überall möglich.
In der Nähe
Die Ringstraße verbindet die Märkte am Rathausplatz, beim Burgtheater und im Museumsviertel zu einem Weg.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.