Stift Stams
Ein Zisterzienserstift im Inntal, Grablege der Tiroler Landesfürsten, mit einem Rosengitter und einer barocken Kirche.
Stams wurde 1273 von Elisabeth von Bayern gegründet, der Mutter Konradins, des letzten Staufers, der 1268 in Neapel hingerichtet worden war - das Stift war zum Teil ein Gedächtnisbau für ihn. Es wurde zur Grabkirche der Tiroler Landesfürsten, und die Fürstengruft birgt eine große Zahl von ihnen. Die mittelalterliche Kirche wurde im siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert barock umgebaut, mit zwei Zwiebeltürmen, die vom Tal aus das Wahrzeichen sind. Ihr ungewöhnlichster Gegenstand ist das Rosengitter, ein schmiedeeisernes Rosengitter von 1716, das die Gruftkapelle schließt, ein durchbrochenes Werk aus Stielen und Blüten von außergewöhnlicher Schmiedekunst. Das Stift führt ein Skigymnasium, das eine lange Liste österreichischer Rennläufer hervorgebracht hat, die Anlage ist also von Sportlern ebenso belebt wie von Mönchen.
Was du tatsächlich siehst
- Die Fürstengruft - die Grablege der Tiroler Landesfürsten.
- Das Rosengitter von 1716 - ein schmiedeeisernes Gitter aus Stielen und Blüten, das die Kapelle schließt.
- Zwei Zwiebeltürme - der barocke Umbau, das Wahrzeichen des Tals.
- Ein Skigymnasium - die Schule des Stifts für österreichische Rennläufer.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; Führungen zu festen Zeiten. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Zugang erfolgt mit Führung, überwiegend auf Deutsch, zu veröffentlichten Zeiten. Es ist ein tätiges Stift mit Schule und gesperrten Bereichen. Die Winteröffnung ist sehr begrenzt.
In der Nähe
Telfs und das Mieminger Plateau liegen östlich; Imst und das Ötztal westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.