Peterskirche, Wien
Eine enge ovale Barockkirche, in eine Gasse abseits des Grabens gezwängt, mit einem Kuppelfresko als Trompe-l'œil.
Die Peterskirche steht auf einem kleinen Platz abseits des Grabens, und das Erste, was man zu ihr wissen muss, ist der Bauplatz: sie ist in eine Parzelle des mittelalterlichen Straßenmusters gekeilt, mit kaum Raum zum Zurücktreten, weshalb der ovale Grundriss gewählt wurde und weshalb die Fassade mit ihren beiden flankierenden Türmen schräg gedreht ist, um den Zugang aufzunehmen. Eine Kirche steht hier seit mindestens dem achten Jahrhundert und möglicherweise auf römischen Fundamenten; der heutige Bau entstand zwischen 1701 und 1733, wobei Johann Lucas von Hildebrandt den Entwurf übernahm. Innen ist er dichtes Hochbarock - Vergoldung, roter Marmor, eine Kanzel und eine gewaltige vergoldete Gruppe zum Martyrium des heiligen Johannes Nepomuk - unter einem Kuppelfresko von Johann Michael Rottmayr, gemalt, damit eine flache Kuppel als aufsteigende gelesen wird.
Was du tatsächlich siehst
- Ein ovaler Barockraum - der Grundriss, den eine beengte mittelalterliche Parzelle erzwang.
- Rottmayrs Kuppelfresko - gemalt, damit eine flache Kuppel weit höher wirkt.
- Die Nepomukgruppe - die vergoldete Martyriumsplastik neben dem Langhaus.
- Eine gedrehte Fassade - schräg gestellt, um vom Graben aus gesehen zu werden.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; an den meisten Nachmittagen freie Orgelkonzerte. Eine halbe Stunde.
Ehrliche Erwartungen
Sie ist klein und dunkel, und Gottesdienste haben Vorrang vor dem Besuch. Während der Gottesdienste ist das Fotografieren eingeschränkt. Der Platz davor ist eng und vom Fußgängerverkehr des Grabens belebt.
In der Nähe
Der Graben, der Stephansdom und die Hofburg liegen alle wenige Gehminuten entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.