Die Spanische Hofreitschule
Weiße Lipizzanerhengste, in einer Barockhalle in klassischer Dressur ausgebildet, eine Schule, die seit dem achtzehnten Jahrhundert gleich unterrichtet.
Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.
UNESCO - immaterielles Kulturerbe
Die Spanische Hofreitschule hat ihren Namen von den iberischen Pferden, die im sechzehnten Jahrhundert an den Habsburgerhof kamen, und sie bildet noch immer Lipizzanerhengste auf klassische Weise in der Winterreitschule aus, einer weißen Barockhalle in der Hofburg, die in den 1730er Jahren vollendet wurde. Die Pferde kommen aus dem Gestüt Piber in der Steiermark, treffen dunkel ein und werden über mehrere Jahre weiß. Die Ausbildung ist langsam und öffentlich: die Morgenarbeit, zu Musik und ohne Erklärung, ist an vielen Tagen, an denen die Schule in Wien ist, für Besucher zugänglich, und an Wochenenden werden ganze Vorführungen gegeben. Die UNESCO nahm die klassische Reitkunst der Schule 2015 in ihre Liste des immateriellen Kulturerbes auf.
Was du tatsächlich siehst
- Die Morgenarbeit - Reiter, die die Pferde aufwärmen und arbeiten, weit billiger als eine Vorführung.
- Die Schulen über der Erde - Kapriole, Levade und Courbette, nur in den Vorführungen gezeigt.
- Die Halle selbst - das weiße Reithaus mit Galerien aus den 1730er Jahren, von Lustern erhellt.
- Die Stallburg - die Arkadenhofstallungen, in denen die Hengste stehen, auf Führungen zu sehen.
Wann du hinfahren solltest
Die Schule arbeitet etwa von Februar bis Ende Juni und wieder von September bis in den Dezember; die Hengste verbringen einen Teil des Sommers auswärts und dann gibt es nichts zu sehen. Die Morgenarbeit läuft an ausgewählten Vormittagen, die Vorführungen überwiegend an Wochenenden. Buche Vorführungen Wochen im Voraus; Karten für die Morgenarbeit gibt es meist kurzfristiger.
Ehrliche Erwartungen
Die Morgenarbeit ist genau das, was sie sagt: Pferde, die eine Stunde und länger ohne bestimmte Ordnung aufgewärmt und gearbeitet werden. Manche finden sie fad und gehen früher. Karten für Vorführungen sind teuer, Plätze hinter den Säulen haben verstellte Sicht, und die Stehgalerie liegt hoch und ist eng. Fotografieren ist im Inneren nicht erlaubt.
In der Nähe
Der Michaelerplatz, die Kaiserappartements und die Nationalbibliothek schließen daran an.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.