Secessionsgebäude
Das Ausstellungshaus der Wiener Secession von 1898, von einer vergoldeten Lorbeerkuppel bekrönt, mit Klimts Beethovenfries.
1897 brach eine Gruppe von Künstlern unter Gustav Klimt mit dem konservativen Künstlerhaus und gründete die Wiener Secession, und im Jahr darauf baute ihnen Joseph Maria Olbrich dieses Haus - einen weißen Kubus mit einer vergoldeten durchbrochenen Kuppel aus Lorbeerblättern, die die Wiener sogleich das goldene Krauthappel nannten, und mit dem Wahlspruch über der Tür, jeder Zeit ihre Kunst und der Kunst ihre Freiheit. Es ist noch immer ein von Künstlern geführter Ausstellungsraum, der zeitgenössische Arbeit zeigt. Im Untergeschoss liegt der Beethovenfries, den Klimt 1902 für eine Ausstellung um Max Klingers Beethoven-Standbild malte, rund vierunddreißig Meter Allegorie in Gold, Silber und Pigment auf Putz, abgenommen, jahrzehntelang eingelagert und 1986 hier wieder eingebaut.
Was du tatsächlich siehst
- Die Kuppel des goldenen Krauthappels - Olbrichs vergoldetes durchbrochenes Lorbeerwerk über einem weißen Kubus.
- Klimts Beethovenfries - vierunddreißig Meter Allegorie von 1902 im Untergeschoss.
- Der Wahlspruch der Secession - die Inschrift über der Tür zur Kunst und ihrer Zeit.
- Wechselausstellungen - das Haus, noch immer von Künstlern für aktuelle Arbeit geführt.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein bis zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Der Fries ist der Grund, weshalb die meisten kommen, und er liegt in einem Kellerraum, der voll wird. Oben wird zeitgenössische Kunst gezeigt, was nicht dem entspricht, was alle erwarten. Montags geschlossen.
In der Nähe
Der Naschmarkt liegt gegenüber der Straße; die Karlskirche und der Ring sind nahe.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.