Rust
Eine Freistadt am Neusiedler See, die ihre Unabhängigkeit mit Wein erkaufte, und wo Störche auf den Kaminen nisten.
UNESCO - Welterbe
1681 kauften die Bürger von Rust bei Kaiser Leopold I. den Status einer königlichen Freistadt und zahlten mit Geld und mit sechzigtausend Litern Wein - was dir sagt, was die Stadt hervorbrachte. Sie ist die kleinste Statutarstadt Österreichs, und ihr Kern besteht aus Arkadenhofhäusern in Ocker und Weiß um zwei Plätze, mit der Fischerkirche, einer befestigten Kirche mit mittelalterlichen Fresken und einer der ältesten Orgeln des Landes. Was Besuchern zuerst auffällt, sind die Störche: ab dem Frühjahr nisten Weißstörche auf den Kaminen der ganzen Stadt, Dutzende Paare auf Plattformen, die die Bewohner instand halten, und das Klappern hört nicht auf. Das Schilf des Neusiedler Sees ist einen Fußweg oder eine Radfahrt entfernt, mit einem Strandbad am Wasser.
Was du tatsächlich siehst
- Störche auf den Kaminen - Dutzende Nester durch die Stadt hinweg von Frühjahr bis August.
- Eine mit Wein erkaufte Stadt - der Freistadtstatus 1681 vom Kaiser gekauft.
- Arkadenhofhäuser - in Ocker und Weiß um die beiden zentralen Plätze.
- Die Fischerkirche - befestigt, mit mittelalterlichen Fresken und einer frühen Orgel.
Wann du hinfahren solltest
April bis August, solange die Störche da sind. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Störche ziehen Ende August nach Afrika, und die Kamine bleiben bis zum Frühjahr leer. Sommerwochenenden füllen die Stadt und die Seestraße. Das Seeufer liegt einen Weg durch das Schilf entfernt.
In der Nähe
Mörbisch liegt südlich; Eisenstadt westlich; der Seewinkel jenseits des Sees.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.