Burg Rappottenstein
Eine Waldviertler Burg, die nie durch Belagerung fiel, mit sieben Toren hintereinander und unversehrtem romanischem Kern.
Rappottenstein wurde um 1150 auf einem Granitfelsen im südlichen Waldviertel begonnen und nie eingenommen - sie wurde belagert und sie hielt, weshalb die Verteidigungsanlage so vollständig erhalten ist: ein Angreifer musste sieben aufeinanderfolgende Tore durch eine Reihe geschlossener Höfe passieren, jedes von oben bestrichen und jedes so gedreht, dass ein Rammbock nicht geradewegs auf das nächste laufen konnte. Der romanische Bergfried und der Saal sind erhalten, mit gotischen und Renaissancezutaten, die darum herum gebaut wurden statt sie zu ersetzen, sodass das Wachsen der Burg in der Substanz lesbar ist. Sie ist seit dem siebzehnten Jahrhundert im Besitz der Familie Abensperg-Traun und noch immer in Privatbesitz, in der Saison mit Führung gezeigt, mit Höfen, Saal, Kapelle und Küche auf dem Weg.
Was du tatsächlich siehst
- Sieben Tore hintereinander - der Weg, den ein Angreifer erkämpfen musste.
- Eine nie eingenommene Burg - nie gefallen, sodass die mittelalterliche Anlage erhalten ist.
- Ein romanischer Kern - Bergfried und Saal mit späterem Werk drumherum statt darüber.
- Geschlossene Höfe - jeder von oben bestrichen und gegen den Rammbock gedreht.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; über den Winter geschlossen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Nur mit Führung, zu festen Zeiten, überwiegend auf Deutsch. In Privatbesitz, mit gesperrten Bereichen. Die Lage im Waldviertel verlangt ein Auto. Überall Stufen und unebenes Pflaster.
In der Nähe
Das Stift Zwettl liegt nordöstlich; der Stausee Ottenstein östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.