Bundesgestüt Piber
Das steirische Gestüt, in dem die Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule gezüchtet werden, dunkel geboren und mit den Jahren weiß werdend.
UNESCO - immaterielles Kulturerbe
Die Rasse der Lipizzaner wurde 1580 in Lipica im heutigen Slowenien begründet, und nach dem Ende des Reiches zog das österreichische Gestüt um; seit 1920 werden die Pferde für die Spanische Hofreitschule in Wien in Piber in der Weststeiermark gezüchtet. Stuten und Fohlen werden hier gehalten, die Hengste werden ausgewählt und mit etwa vier Jahren zur Ausbildung nach Wien geschickt, und ausgediente Schulhengste kommen zurück. Die Tatsache, die alle auf der Führung lernen, ist die Farbe: Lipizzanerfohlen kommen dunkelbraun oder schwarz zur Welt und hellen über sechs bis zehn Jahre allmählich zu dem Weiß auf, für das die Rasse bekannt ist, wobei das eine oder andere Pferd nie umfärbt, und die Überlieferung will, dass in Wien ein dunkles Pferd im Stall gehalten wird. Die Führungen umfassen die Ställe, das Gestüt und die Almen, auf denen die jungen Pferde den Sommer verbringen.
Was du tatsächlich siehst
- Dunkel geborene Fohlen - die über sechs bis zehn Jahre zu Weiß aufhellen.
- Der Zuchtbestand - Stuten und Jungpferde der Linie der Spanischen Hofreitschule.
- Ausgediente Schulhengste - Pferde, die nach ihrer Laufbahn aus Wien zurückkehren.
- Sommeralmen - wo die jungen Pferde zum Aufwachsen ausgetrieben werden.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Almbesuche sind saisonal. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Nur mit Führung, zu festen Zeiten. Im Sommer sind viele Pferde oben auf der Alm und nicht in den Ställen. Es ist ein arbeitendes Gestüt und keine Schau - Vorführungen finden in Wien statt und nicht hier.
In der Nähe
Köflach liegt nebenan; Graz vierzig Minuten östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.