MuseumsQuartier
Ein Museumsviertel in den kaiserlichen Stallungen, mit einem weißen Kalksteinkubus und einem dunklen Basaltblock in einem Barockhof.
Das MQ belegt die Hofstallungen, die Fischer von Erlach ab 1713 für sechshundert Pferde errichtete und die zwischen 1998 und 2001 in eine der größeren Museumsanlagen der Welt umgebaut wurden. Um den Umbau wurde ein Jahrzehnt lang gestritten: der Plan, zeitgenössische Bauten in ein barockes Denkmal zu setzen, war öffentlich umstritten, und der endgültige Entwurf von Ortner und Ortner ist ein Kompromiss, mit dem Leopold Museum als weißem Kalksteinkubus und dem Mumok als dunklem Basaltblock, beide hinter die erhaltene Fassade gesetzt, sodass keiner über sie hinausragt. Ringsum liegen die Kunsthalle, das Architekturzentrum, das Kindermuseum, das Tanzquartier und Ateliers. Der Hof ist frei zugänglich, mit beweglichen Enzi-Sitzmöbeln ausgestattet, und dient im Sommer als öffentliches Wohnzimmer.
Was du tatsächlich siehst
- Umgebaute kaiserliche Stallungen - Fischer von Erlachs Hofstallungen von 1713, ab 1998 neu gemacht.
- Ein weißer und ein schwarzer Kubus - das Leopold und das Mumok hinter der erhaltenen Fassade.
- Ein freier Hof - die Enzi-Sitzmöbel und das öffentliche Wohnzimmer, das daraus wurde.
- Ein Bündel von Einrichtungen - Kunst, Architektur, Tanz, Kindermuseum und Ateliers.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; Sommerabende wegen des Hofs. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Jedes Museum kostet gesondert, und ein ganzer Tag hier ist teuer - Kombikarten helfen. Der Hof ist im Sommer ein Trink- und Aufenthaltsraum und bis in die Nacht laut.
In der Nähe
Das Kunsthistorische und das Naturhistorische Museum liegen gegenüber der Straße; Spittelberg liegt dahinter.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.