Museum Tiroler Bauernhöfe
Ein Freilichtmuseum bei Kramsach mit vierzehn vollständigen Tiroler Höfen, auf eine Talwiese versetzt und wieder aufgebaut.
Das Museum wurde 1974 auf rund zwanzig Hektar Wiese bei Kramsach gegründet, und was es birgt, sind vollständige Höfe und keine Musterbauten - vierzehn davon, dort abgetragen, wo sie standen, in ganz Tirol und Südtirol, hierher versetzt und mit ihren Nebengebäuden, Mühlen, Schmieden, Ställen und Kapellen wieder errichtet, manche bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurückreichend. Es geht um den regionalen Unterschied: ein Hof aus dem Ötztal ist nach einer anderen Logik gebaut als einer im Zillertal oder im Lechtal, und sie auf einer Wiese beisammen zu haben macht den Vergleich möglich. Die Innenräume sind mit Werkzeug und Hausrat eingerichtet, es werden Tiere gehalten, und in der Saison laufen Handwerksvorführungen. Das Gelände wird auf Wegen durch die Wiese begangen und braucht Zeit, um es ordentlich zu erfassen.
Was du tatsächlich siehst
- Vierzehn vollständige Höfe - ganz versetzt und wieder aufgebaut, mit Nebengebäuden.
- Regionale Unterschiede nebeneinander - Ötztaler, Zillertaler und Lechtaler Bauweise im Vergleich.
- Eingerichtete Innenräume - Werkzeug, Küchen und Hausrat an Ort und Stelle.
- Vorführungen - Handwerk und Feldarbeit in der Saison.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; über den Winter ist das Museum geschlossen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Im Winter geschlossen. Es ist im Freien auf Wiese, nasses Wetter ist also unangenehm. Manche Gebäude sind außerhalb der Vorführzeiten versperrt. Die Vermittlung ist überwiegend auf Deutsch.
In der Nähe
Rattenberg, Österreichs kleinste Stadt, liegt nahe; Alpbach liegt das Seitental hinauf.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.