Mumok
Österreichs Museum moderner Kunst, in einem fensterlosen Basaltblock, stark im Wiener Aktionismus und in der Pop-Art.
Das Mumok - das Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien - eröffnete 2001 in seinem heutigen Bau, einem fensterlosen Block, mit dunkelgrauer Basaltlava verkleidet und mit einem Tonnendach, bewusst gegen den barocken Hof ringsum geschlossen, mit Sälen, die über mehrere Geschosse ober- und unterirdisch gestapelt sind. Die Sammlung umfasst rund zehntausend Werke des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts: Pop-Art und Nouveau Réalisme aus der Schenkung Ludwig, Fluxus, Minimal- und Konzeptkunst und vor allem einen der umfassendsten musealen Bestände zum Wiener Aktionismus - Nitsch, Brus, Muehl und Schwarzkogler, deren Aktionswerk der 1960er Jahre gewaltsam, grenzüberschreitend und damals strafrechtlich verfolgt war und das das Museum mit seiner Dokumentation zeigt, statt es zu glätten.
Was du tatsächlich siehst
- Ein fensterloser Basaltblock - der Bau, gegen den Hof ringsum geschlossen.
- Ein tiefer Aktionismusbestand - Wiener Aktionswerk der 1960er Jahre samt seiner Überlieferung.
- Pop-Art und Nouveau Réalisme - der Kern der Schenkung Ludwig.
- Fluxus, Minimal- und Konzeptkunst - die Sammlung des späteren zwanzigsten Jahrhunderts.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Der Wiener Aktionismus umfasst Blut, Körper und Material, das viele Besucher wirklich verstörend finden - das Museum warnt, doch es liegt offen aus. Die Hängungen wechseln, ein bestimmtes Werk hängt also womöglich nicht.
In der Nähe
Das Leopold Museum steht im selben Hof; die Kunsthalle schließt daran an.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.