Mörbisch am See
Ein burgenländisches Dorf aus weiß gekalkten Hofhäusern, mit Mais behängt, und einer Operettenbühne draußen auf dem See.
UNESCO - Welterbe
Mörbisch ist das letzte Dorf am Westufer vor der ungarischen Grenze und ist auf eine eigentümliche Weise gebaut: lange schmale Parzellen mit weiß gekalkten einstöckigen Häusern, die von der Straße nach hinten laufen, durch Torbögen verbunden, wobei die Höfe - die Hofgassen - hinter den Fronten eigene Gässchen bilden, und im Herbst hängt Mais in gelben Büscheln zum Trocknen an den Wänden, das Bild, für das das Dorf bekannt ist. Es ist ein Weinort. Draußen auf dem See trägt eine schwimmende Bühne mit rund sechstausend Plätzen seit 1957 die Seefestspiele, ein Operettenfestival, das durch Juli und August läuft, mit Schilf und Wasser hinter dem Bühnenbild. Der ungarische Grenzübergang nach Fertőrákos liegt wenige hundert Meter entfernt und ist für Wanderer und Radfahrer offen.
Was du tatsächlich siehst
- Hofgassen - weiß gekalkte Häuser auf langen Parzellen hinter Torbögen.
- Mais zum Trocknen aufgehängt - gelbe Büschel im Herbst an den Wänden.
- Die schwimmende Operettenbühne - die Seefestspiele auf dem See seit 1957.
- Ein Grenzübergang zu Fuß - der Weg nach Ungarn bei Fertőrákos.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; Juli und August für die Festspiele. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Festspielabende füllen das Dorf und die Unterkünfte im weiten Umkreis. Die Aufführungen sind Operette auf Deutsch. Das Seeufer liegt hinter einem Schilfgürtel und nicht am Dorfrand.
In der Nähe
Rust liegt nördlich; Fertőrákos und Sopron liegen jenseits der ungarischen Grenze.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.