Schloss Mirabell und Mirabellgarten
Ein Salzburger Schloss, das ein Erzbischof für seine Gefährtin und ihre Kinder errichten ließ, mit förmlichen Gärten und einem Marmorsaal.
Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ließ das Schloss 1606 für Salome Alt errichten, mit der er trotz seines Amtes rund fünfzehn Kinder hatte, und nannte es Altenau; sein Nachfolger benannte es in Mirabell um und verwies sie des Landes. Johann Lucas von Hildebrandt baute es in den 1720er Jahren um, und ein Brand nahm 1818 vieles davon wieder weg, sodass der Marmorsaal - einst der Festsaal der Erzbischöfe, in dem Leopold Mozart mit seinen Kindern spielte - als schönster erhaltener Innenraum blieb. Er ist heute ein Ort für standesamtliche Trauungen und Konzerte. Die Gärten legte Fischer von Erlach 1690 auf einer kräftigen Achse an, die auf die Festung zielt, mit dem Pegasusbrunnen, dem Heckentheater und dem Zwergerlgarten aus grotesken Marmorfiguren, und die Treppe kam in The Sound of Music vor.
Was du tatsächlich siehst
- Der Marmorsaal - der erhaltene Prunkraum, in dem die Mozart-Kinder spielten.
- Förmliche Gärten auf einer Achse - so angelegt, dass sie auf die Festung Hohensalzburg fluchten.
- Der Zwergerlgarten - groteske Marmorfiguren auf der Terrasse.
- Die Filmtreppe - der Aufgang aus The Sound of Music, dauerhaft belebt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober wegen der Bepflanzung; die Gärten sind ganzjährig offen. Zwei Stunden.
Ehrliche Erwartungen
Der Marmorsaal ist ein Trauungs- und Konzertort und oft geschlossen. Die Gärten sind frei zugänglich, aber voll, besonders an der Filmtreppe. Die Blumenbeete liegen vom Spätherbst bis zum Frühjahr kahl.
In der Nähe
Die Altstadt, das Mozart-Wohnhaus und die Salzachbrücken liegen Minuten entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.