Stift Millstatt
Ein Benediktinerstift am Millstätter See mit einem romanischen Kreuzgang und einem Portal aus geschnitzten Tieren und Figuren.
Das Stift Millstatt wurde um 1070 von Benediktinern gegründet, und die romanische Substanz ist gut erhalten - ein Kreuzgang mit geschnitzten Kapitellen und ein Westportal, dessen Gewände und Tympanon verschlungene Tiere, menschliche Gestalten und Rankenwerk einer Art tragen, die genaues Hinsehen lohnt. Der Name wird überlieferungsgemäß mit einer Legende erklärt, wonach der Gründer Domitian tausend heidnische Götzenbilder - mille statuae - in den See geworfen habe, was Volksetymologie ist und keine Geschichte. Das Stift ging 1469 an den Georgsritterorden über, einen zur Abwehr der Osmanen gegründeten Ritterorden, und dann an die Jesuiten, bevor es unter Joseph II. aufgehoben wurde. Die Gebäude beherbergen heute ein Museum, ein Musikfestival nutzt die Kirche wegen ihrer Akustik, und die Lage am See ist der Grund, weshalb die meisten Besucher kommen.
Was du tatsächlich siehst
- Ein romanischer Kreuzgang - geschnitzte Kapitelle aus dem elften und zwölften Jahrhundert.
- Das Westportal - verschlungene Tiere, Gestalten und Ranken an Gewände und Tympanon.
- Schichten der Besitzgeschichte - Benediktiner, Georgsritter, Jesuiten, Aufhebung.
- Eine Festivalkirche - der Bau, der jeden Sommer für Konzerte genutzt wird.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Festivalkonzerte im Sommer. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Museum hat saisonale Zeiten und ist bescheiden. Konzerttermine schränken den Zugang zur Kirche ein. Millstatt füllt sich im Hochsommer mit Seebesuchern und das Parken ist schwierig.
In der Nähe
Der Millstätter See liegt vor der Tür; Spittal und das Drautal liegen westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.