Burg Mauterndorf
Eine Mautburg im Lungau, von den Salzburger Erzbischöfen errichtet, später von Hermann Göring gekauft und umgebaut.
Mauterndorf hat seinen Namen von der Maut: die Burg wurde ab dem dreizehnten Jahrhundert von den Salzburger Erzbischöfen errichtet, um die Straße über den Radstädter Tauern zu beherrschen und zu besteuern, die den Verkehr zwischen Salzburg und Kärnten trug, und sie ist eine zur Festung gemachte Mautstation. Die gotische Kapelle mit ihren Wandmalereien und der große Saal sind erhalten. Im zwanzigsten Jahrhundert ging sie an Hermann Göring über, dessen Onkel sie besessen hatte, und er ließ sie in den 1930er Jahren als Wohnsitz herrichten - eine Tatsache, die das Museum nicht verbirgt, sondern unmittelbar behandelt. Sie wird heute vom Salzburger Museumsdienst geführt, mit einem audiogeführten Weg durch Säle, Kapelle, Bergfried und Küchen und einer Flugvorführung mit Greifvögeln im Gelände in der Saison.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Mautfestung - errichtet, um die Tauernstraße für die Salzburger Erzbischöfe zu besteuern.
- Eine gotische Kapelle - mit erhaltener mittelalterlicher Wandmalerei.
- Die Göring-Zeit - der Umbau der 1930er Jahre, vom Museum angesprochen.
- Ein audiogeführter Weg - durch Säle, Bergfried, Küchen und Turm.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis Oktober; über den Winter geschlossen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Im Winter geschlossen. In den älteren Teilen gibt es viele Stufen und keinen Lift. Die Verbindung zu Göring ist unbehaglich, und das Museum behandelt sie als Geschichte und nicht als Ausstattung.
In der Nähe
Tamsweg und die Lungauer Dörfer liegen nahe; der Katschberg liegt westlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.