Maria Wörth
Zwei Kirchen auf einer bewaldeten Landzunge im Wörthersee, einst eine Insel, mit einer romanischen Krypta und einem Karner.
Maria Wörth nimmt eine Landzunge ein, die in den Wörthersee reicht und eine Insel war, bis der Seespiegel abgesenkt wurde, und zwei Kirchen stehen darauf. Die Pfarrkirche, die größere, ist gotisch über einer romanischen Krypta des elften Jahrhunderts, in der die Reliquien von Chrysanthus und Daria liegen, mit einem barocken Hochaltar und einem Friedhof, den eine alte Mauer umringt. Die kleinere Winterkirche ist romanisch, mit einem Apostelfresko von rund 1100, und wurde in den kalten Monaten genutzt, weil sie sich beheizen ließ. Ein runder Karner steht daneben. Die ganze Gruppe auf ihrer bewaldeten Spitze über dem Wasser ist das Bild, mit dem der Wörthersee verkauft wird, und die Kirchen gehören zu den meistgebuchten Hochzeitsorten Österreichs, was sich darauf auswirkt, wann du hineinkommst.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Kirchenlandzunge - eine ehemalige Insel, die in den Wörthersee reicht.
- Eine romanische Krypta - aus dem elften Jahrhundert, unter der gotischen Pfarrkirche.
- Das Fresko der Winterkirche - Apostel, um 1100 in der kleineren Kirche gemalt.
- Ein runder Karner - das Beinhaus, das neben den beiden Kirchen steht.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; werktags, um Hochzeiten zu entgehen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Hochzeiten sperren die Kirchen im Sommer an Wochenenden über lange Strecken. Das Parken auf der Landzunge ist sehr begrenzt. Der Ort ist klein und in der Saison überfüllt.
In der Nähe
Velden und Pörtschach liegen rings um den See; Klagenfurt liegt östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.