Lech am Arlberg
Ein hoch gelegenes Arlbergdorf, von Walser Zuwanderern besiedelt, heute einer der teuersten Skiorte der Alpen.
Lech liegt auf etwa fĂŒnfzehnhundert Metern in den Lechquellengebirgen und wurde im vierzehnten Jahrhundert von Walser Familien aus dem Wallis besiedelt, die Grund bewirtschafteten, der als zu hoch gegolten hatte; die Kirche stammt aus jener Zeit. Es blieb bis ins zwanzigste Jahrhundert ein armes Bauerndorf, und dann kam das Skifahren, und Lech und das benachbarte ZĂŒrs wurden zu den teuersten Orten der Alpen, mit einer bewussten Politik, die Bettenzahl und die LiftkapazitĂ€t zu begrenzen, um die Pisten leer zu halten, was sowohl die GĂŒte als auch die Preise trĂ€gt. Die Schneemenge zĂ€hlt hier zu den höchsten der Alpen, und die Lawinengeschichte ist ernst - ZĂŒrs und die FlexenstraĂe wurden beide wiederholt getroffen. Der Weitwanderweg Lechweg beginnt darĂŒber am Formarinsee.
Was du tatsÀchlich siehst
- Eine Walser Siedlung - im vierzehnten Jahrhundert auf hohem Grund gegrĂŒndet.
- Ein gedeckelter Ferienort - Bettenzahl und LiftkapazitÀt bewusst begrenzt.
- Schwere ArlbergschneefÀlle - unter den höchsten Summen der Alpen.
- Der Ausgangspunkt des Lechwegs - der Weitwanderweg beginnt ĂŒber dem Dorf.
Wann du hinfahren solltest
Dezember bis April zum Skifahren; Juni bis September zum Wandern. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es ist im Winter wirklich teuer, in jeder Hinsicht. Die StraĂe ĂŒber den Flexenpass wird bei starkem Schneefall und Lawinengefahr gesperrt. Der Sommer ist weit ruhiger und billiger.
In der NĂ€he
ZĂŒrs liegt jenseits des Passes; Warth und der Bregenzerwald liegen nördlich; St. Anton östlich.
Ăffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale SchlieĂungen Ă€ndern sich - prĂŒfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.