Burg Landskron
Eine Burgruine über Villach mit einer ansässigen Berberaffenkolonie darunter und täglichen Adlerflügen im Hof.
Landskron sitzt auf einem Felsen zwischen Villach und dem Ossiacher See, eine Renaissanceburg des sechzehnten Jahrhunderts, die nach einem Blitzschlag 1812 abbrannte und als Ruine liegen blieb. Im Hof steht heute ein Greifvogelzentrum, das mehrmals täglich Freiflugvorführungen mit Adlern, Geiern und Falken über dem Publikum und dem Tal dahinter zeigt, und unterhalb der Burg liegt der Affenberg, ein Gehege von mehreren Hektar Wald mit einer Kolonie von weit über hundert Berberaffen, einer nordafrikanischen Art, die in einer Gruppenordnung lebt, wobei Besucher auf geführten Rundgängen hindurchgehen, statt von außen zuzuschauen. Der Blick von der Ruine umfasst das Drautal, die Karawanken und die Julischen Alpen. Ein Restaurant nimmt einen Teil der Mauern ein.
Was du tatsächlich siehst
- Eine Renaissanceruine - nach einem Blitzschlag 1812 abgebrannt.
- Adler-Freiflugvorführungen - Greifvögel, täglich über den Hof geflogen.
- Eine Berberaffenkolonie - über hundert Tiere im Wald, auf Führungen durchschritten.
- Ein Blick über die Drau - das Tal, die Karawanken und die Julischen Alpen von den Mauern.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Vorführungen laufen nach einem Tagesplan. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Vogelvorführungen und das Affengehege kosten jeweils gesondert und laufen zu festen Zeiten. Beide schließen für den Winter. Berberaffen sind Wildtiere - die Führer setzen Regeln zu Berühren und Futter.
In der Nähe
Villach und der Ossiacher See liegen darunter; der Faaker See liegt südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.