Kitzbühel
Eine mittelalterliche Bergbaustadt, die Skiort wurde, Heimat des Hahnenkamms, der gefürchtetsten Abfahrt der Welt.
Kitzbühel war ab dem fünfzehnten Jahrhundert eine Kupfer- und Silberbergbaustadt, und das ist es, was die bemalten Häuser entlang der Vorderstadt und der Hinterstadt baute, und es wandte sich früh dem Skifahren zu - die ersten Skirennen fanden hier 1893 statt und der Ort war unter den ersten der Alpen. Die Hahnenkammabfahrt auf der Streif, jeden Jänner gefahren, ist das Ereignis: rund dreieinhalb Kilometer mit einer Startrampe, die die Läufer binnen Sekunden in ein Gefälle von fünfundachtzig Prozent kippt, Sprüngen, die sie achtzig Meter tragen, und der Mausefalle und der Hausbergkante mit ihrer Kompression, an denen Karrieren geendet haben. Sie zu gewinnen zählt für einen Abfahrer nach allgemeinem Urteil mehr als eine olympische Medaille. Die Rennwoche bringt hunderttausend Menschen. Außerhalb davon ist der Ort teuer, gepflegt und in beiden Saisonen betriebsam.
Was du tatsächlich siehst
- Die Streif - die Hahnenkammabfahrt, im Sommer begehbar.
- Eine mittelalterliche Bergbaustadt - bemalte Häuser entlang der beiden Hauptstraßen.
- Ein früher Skiort - hier wird seit 1893 gerannt, unter den ersten der Alpen.
- Die Rennwoche im Jänner - hunderttausend Menschen in einer Stadt mit achttausend Einwohnern.
Wann du hinfahren solltest
Der Jänner für das Rennen; Dezember bis April zum Skifahren; der Sommer zum Wandern. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Rennwoche ist teuer, gedrängt voll und ein Jahr im Voraus ausgebucht. Kitzbühel gehört in jeder Saison zu den teuersten Orten Österreichs. Die Schneesicherheit ist auf dieser Höhe unbeständig geworden.
In der Nähe
St. Johann in Tirol liegt nördlich; der Wilde Kaiser und Kufstein liegen nordwestlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.