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Austria/ Karlskirche

Karlskirche

Eine Barockkirche hinter zwei Reliefsäulen am Karlsplatz, als Gelübde aus der Pest von 1713 errichtet.

Karlskirche

Illustration - eine Szene im Geist des Ortes, kein Foto davon.

Artchurch
WoVienna
Nächste StadtVienna
Beste ZeitGanzjährig
Zeit einplanenEin bis zwei Stunden
AnfahrtAm Karlsplatz in der Wiener Innenstadt; U-Bahn-Linien und Straßenbahnen halten vor der Tür
EintrittKostenpflichtig

Die Karlskirche ist die sonderbarste der großen Kirchen Wiens: ein griechischer Portikus, eine grüne Kuppel und zwei freistehende Säulen, mit Reliefs umwunden, römischen Vorbildern entlehnt und beiderseits der Tür aufgestellt. Fischer von Erlach entwarf sie, nachdem Karl VI. während der Pest von 1713 eine Kirche gelobt hatte, und sein Sohn vollendete das Werk. Innen trägt die Kuppel ein großes Fresko von Johann Michael Rottmayr, und der Innenraum ist heller und schlichter, als die Front erwarten lässt. Ein Wasserbecken auf dem Platz davor gibt den Blick, den die meisten fotografieren, mit einer modernen Plastik im Wasser.

Was du tatsächlich siehst

  • Die Zwillingssäulen - die spiralig gewundenen Reliefs an den beiden Säulen, die den Portikus flankieren.
  • Das Kuppelfresko - Rottmayrs bemalte Kuppel, am besten so weit darunter wie möglich betrachtet.
  • Der Portikus - die klassische Front, die die Kirche mit nichts sonst in der Stadt vergleichbar macht.
  • Das Becken am Karlsplatz - das Wasserbecken davor, in dem sich bei stillem Wetter die Kuppel spiegelt.

Wann du hinfahren solltest

Täglich geöffnet, während der Gottesdienste ist der Besuch ausgesetzt. Zeitweise war während Restaurierungen ein Lift in der Kuppel eingebaut, der Besucher nahe an das Fresko brachte; prüfe, ob er fährt, bevor du allein deswegen eine Karte kaufst. Im Langhaus finden Abendkonzerte statt. Das Licht am späten Nachmittag steht der Fassade und dem Becken gut.

Ehrliche Erwartungen

Der Eintritt kostet, und der Preis ist für eine Pfarrkirche hoch, mit einem kleinen Museumsteil, der wenig hinzufügt. Gerüste gehörten über Jahre hinweg immer wieder zum Erscheinungsbild des Baus. Der Platz davor ist ein Verkehrsknoten, die Umgebung ist also laut. Konzertwerber arbeiten die Saison über auf den Stufen.

In der Nähe

Der Naschmarkt, die Secession und die Museen der Ringstraße liegen alle innerhalb von zehn Minuten.

Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.

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