Kaisergruft
Die habsburgische Grablege unter der Kapuzinerkirche, mit hundertfünfzig Mitgliedern der Dynastie in Metallsärgen.
Die Kapuzinergruft unter der Kapuzinerkirche ist seit 1633 die habsburgische Grablege und birgt rund hundertfünfzig Mitglieder der Familie in Sarkophagen aus Zinn, Kupfer und Bronze, durch eine Folge von Gewölben gereiht, von schlichten Kästen bis zu gewaltigen Rokokogräbern, über die Totenschädel, Kronen und Allegorien kriechen - der Doppelsarkophag Maria Theresias und Franz Stephans von Balthasar Moll ist der größte. Die habsburgische Übung teilte den Leichnam auf: die Herzen kamen in die Augustinerkirche und die Eingeweide in die Katakomben des Stephansdoms, die Gruft birgt also von jedem nur einen Teil. Franz Joseph liegt zwischen Elisabeth und Rudolf. Bestattungen gab es auch nach der Monarchie - Zita 1989 und Otto von Habsburg 2011 -, und die Gruft wird weiterhin vom Kapuzinerorden betreut.
Was du tatsächlich siehst
- Rund 150 Habsburgergräber - Metallsarkophage von schlichten Kästen bis zu Rokokoungetümen.
- Das Doppelgrab Maria Theresias - Molls gewaltiger Sarkophag in der Mitte.
- Franz Joseph, Elisabeth und Rudolf - die drei beisammen im neueren Gewölbe.
- Eine geteilte Bestattungsübung - die Leichname hier, Herzen und Eingeweide in zwei anderen Kirchen.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig. Eine Stunde.
Ehrliche Erwartungen
Es ist eine Gruft - düster, kühl und ernst, mit eingeschränktem Fotografieren. Es wird voll, und der Weg führt in eine Richtung durch enge Gewölbe. Einzelne Gewölbe sind abwechselnd wegen Restaurierung geschlossen.
In der Nähe
Der Neue Markt liegt darüber; die Hofburg und die Albertina sind wenige Minuten entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.