Haus der Musik
Ein Klangmuseum im Palais des Erzherzogs, in dem Otto Nicolai die Philharmoniker gründete, mit einem virtuellen Dirigentenpult.
Das Haus der Musik belegt das Palais Erzherzog Carl im ersten Bezirk, wo Otto Nicolai wohnte und wo 1842 die Wiener Philharmoniker gegründet wurden, und es eröffnete 2000 als Museum über den Klang und nicht als Sammlung von Reliquien. Die unteren Geschosse behandeln die Geschichte der Philharmoniker einschließlich des Neujahrskonzerts und der eigenen Darstellung des Orchesters zu seinem Verhalten unter dem NS-Regime, die nach langem Schweigen veröffentlicht wurde. Darüber nutzt ein Geschoss zur Physik und Wahrnehmung des Klangs interaktive Stationen - ein riesiges Treppenklavier, Kammern zu den Geräuschen des Mutterleibs und Instrumente zum Spielen. Die Komponistengeschosse behandeln Haydn, Mozart, Beethoven, Schubert, Strauß und Mahler in je eigenen Räumen. Die bekannteste Station ist ein virtuelles Pult, an dem du die Philharmoniker auf dem Bildschirm dirigierst und sie schlecht spielen, wenn du schlecht schlägst.
Was du tatsächlich siehst
- Ein virtuelles Dirigentenpult - die Philharmoniker auf dem Bildschirm, die auf deinen Schlag reagieren.
- Die eigene Geschichte des Orchesters - einschließlich seines Verhaltens unter dem NS-Regime.
- Stationen zur Klangphysik - das Treppenklavier und Versuche zur Wahrnehmung.
- Komponistengeschosse - Haydn bis Mahler, je ein Raum, im Palais des Erzherzogs.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; an den meisten Abenden lange geöffnet. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Es ist interaktiv und laut, ebenso auf Kinder gerichtet wie auf Erwachsene. Vor der Dirigierstation steht man an. Es ist keine Sammlung historischer Instrumente - stelle dich darauf ein.
In der Nähe
Die Staatsoper, der Stephansdom und der Ring liegen alle wenige Gehminuten entfernt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.