Hardegg
Die kleinste Stadt Österreichs, unter hundertfünfzig Einwohner, an der tschechischen Grenze unter einer großen Burg.
Hardegg besitzt Stadtrecht und weniger als hundertfünfzig Einwohner, womit es die kleinste Stadt Österreichs ist; es liegt an einer Schlinge der Thaya am Grund einer bewaldeten Schlucht, mit einer großen Burg auf dem Fels darüber. Die Größe ist eine Folge der Grenze: die Thaya war hier der Eiserne Vorhang, die Brücke in die Tschechoslowakei wurde 1949 gekappt, die Stadt fand sich in einer gesperrten Militärzone am Ende einer Sackgasse wieder, und sie leerte sich. Die Brücke wurde 1990 wieder geöffnet und trägt heute Wanderer und Radfahrer in den Nationalpark Podyjí auf der tschechischen Seite. Die Burg, mittelalterlich und im neunzehnten Jahrhundert stark restauriert, hat ein Museum, das auch Material zu Kaiser Maximilian von Mexiko umfasst. Die Verwaltung des Nationalparks Thayatal liegt über der Stadt.
Was du tatsächlich siehst
- Österreichs kleinste Stadt - weniger als hundertfünfzig Menschen mit Stadtrecht.
- Eine wieder geöffnete Grenzbrücke - 1949 gekappt, 1990 wiederhergestellt, heute für Wanderer.
- Eine Burg auf dem Fels - mittelalterlich, im neunzehnten Jahrhundert restauriert, mit Museum.
- Die Thayaschlucht - das bewaldete Tal, an dessen Grund die Stadt liegt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; über den Winter ist die Burg geschlossen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Sie ist wirklich winzig, mit sehr wenig Versorgung. Die Burg hat saisonale Zeiten. Die Zufahrt ist eine Sackgasse und die Parkplätze sind knapp. Für die Brücke nach Tschechien brauchst du deinen Reisepass.
In der Nähe
Der Nationalpark Thayatal liegt darüber; Podyjí jenseits der Brücke; Retz südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.