Schloss Grafenegg
Ein historistisches Schloss des neunzehnten Jahrhunderts in einem Landschaftspark, mit einer Freiluftkonzertmuschel im Gelände.
Grafenegg ist eine mittelalterliche Wasserburg, die Leopold Ernst von Ransonnet zwischen 1840 und 1873 für die Familie Metternich-Sándor zu einem überschwänglichen Stück romantischen Historismus umbaute - Türmchen, Erker, Giebel und Kamine aufeinandergetürmt in einer Weise, die aus englischer Tudorgotik und österreichischer Spätgotik zugleich schöpft, gelegen in einem Landschaftspark von rund zweiunddreißig Hektar mit gepflanzten Solitärbäumen. Was es heute ist, ist ein Musikort: der Wolkenturm, eine Freiluftbühnenmuschel aus Stahl und Beton nach Entwurf des Büros Next Enterprise, 2007 eröffnet, steht im Park, und ein Sommerfestival mit großen Orchestern läuft dort und im hauseigenen Auditorium. An konzertfreien Tagen ist der Park zum Spazieren offen, und das Schloss zeigt Räume und Ausstellungen.
Was du tatsächlich siehst
- Ein historistisches Schloss - Türmchen und Giebel, im Umbau der 1840er bis 1870er Jahre aufgetürmt.
- Der Wolkenturm - die Freiluftkonzertmuschel von 2007 im Park.
- Ein Park von zweiunddreißig Hektar - Landschaftsbepflanzung mit Solitärbäumen.
- Ein Sommermusikfestival - Orchester, die im Freien und im Auditorium spielen.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; prüfe den Konzertkalender. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Konzertabende füllen Straßen und Parkplätze, und der Park kann eingeschränkt sein. Außerhalb der Saison ist das Schlossinnere nur begrenzt geöffnet. Freiluftkonzerte weichen bei schlechtem Wetter nach innen aus.
In der Nähe
Krems und die Wachau liegen westlich; die Weinorte des Kamptals nördlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.