Gmünd in Kärnten
Eine kleine ummauerte Kärntner Stadt, in der Porsche die ersten Wagen mit diesem Namen baute, heute mit einem Porschemuseum.
Gmünd ist eine ummauerte Stadt von ein paar tausend Einwohnern am Ausgang des Maltatals, mit zwei Burgen - der alten als Ruine darüber und der neueren Renaissanceanlage in der Stadt -, einem Marktplatz, Toren und einer weitgehend unversehrten Mauer. Ihr überdimensionierter Anspruch ist automobil: Ferdinand Porsche verlegte sein Konstruktionsbüro während des Krieges und danach hierher, und zwischen 1948 und 1950 wurden in einem umgebauten Sägewerk in Gmünd die ersten Wagen unter dem Namen Porsche, die Baureihe 356 mit Aluminiumkarosserie, von Hand gebaut - etwa fünfzig Stück -, bevor die Fertigung nach Stuttgart zog. Ein privates Porschemuseum in der Stadt bewahrt Fahrzeuge und Material aus jener Zeit. Die Stadt hat sich außerdem als Künstlerstadt aufgestellt, mit Werkstätten und Galerien in den alten Häusern.
Was du tatsächlich siehst
- Die ersten Porsche - die von Hand gebauten Gmünder 356 von 1948 bis 1950.
- Ein privates Porschemuseum - Fahrzeuge und Material aus den Kärntner Jahren.
- Eine unversehrte ummauerte Stadt - Tore, Mauer und zwei Burgen auf engem Raum.
- Künstlerwerkstätten - Galerien und Ateliers in den alten Häusern.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Museum hat saisonale Zeiten. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Museum ist privat und im Vergleich zu Stuttgart bescheiden. Die Stadt ist sehr klein. Das Sägewerk, in dem die Wagen gebaut wurden, ist nicht selbst der Museumsstandort.
In der Nähe
Das Maltatal und die Kölnbreinsperre liegen talaufwärts; Spittal liegt südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.