Friesach
Kärntens älteste Stadt, von einem wassergefüllten Graben umringt, wo eine Burg ausschließlich mit mittelalterlichen Verfahren gebaut wird.
Friesach ist seit 860 bezeugt und die älteste Stadt Kärntens, und es hat etwas behalten, das in Österreich fast nirgends sonst besteht: einen noch wassergefüllten Graben, der um einen beträchtlichen Abschnitt der Stadtmauer läuft, mit Türmen daran. Drei Burgen stehen auf den Hügeln darüber - der Petersberg mit seinem Bergfried und Museum, der Geiersberg und der Virgilienberg -, und die Stadt darunter hat eine romanisch-gotische Kirche, ein Dominikanerkloster und einen langen Marktplatz. Seit 2009 baut ein Vorhaben auf einem Gelände vor der Stadt eine Burg aus dem Nichts, ausschließlich mit Techniken, Werkzeugen und Materialien, die um 1200 verfügbar waren - kein Strom, keine modernen Maschinen, alles von Hand behauen und gezogen -, was voraussichtlich Jahrzehnte dauern wird und als laufende Baustelle mit Handwerkern bei ihrer Arbeit besucht werden kann.
Was du tatsächlich siehst
- Ein wassergefüllter Stadtgraben - noch immer entlang eines langen Mauerabschnitts.
- Drei Burghügel - Petersberg, Geiersberg und Virgilienberg über der Stadt.
- Eine von Hand gebaute Burg - das Bauvorhaben mit mittelalterlichen Verfahren vor der Stadt.
- Kärntens älteste Stadt - seit 860 bezeugt, mit romanischen Kirchen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; die Baustelle arbeitet in den warmen Monaten. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Burgvorhaben ist eine langsame laufende Baustelle und kein fertiges Gebäude - Besucher sehen Fundamente und Handwerk. Die Museen haben saisonale Zeiten. Außerhalb des Sommerfestivals ist die Stadt still.
In der Nähe
Sankt Veit an der Glan liegt südlich; Hüttenberg und das Görtschitztal östlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.