Freistadt
Eine Mühlviertler Stadt in einer doppelten mittelalterlichen Mauer, mit einer Brauerei, die den Bürgern gemeinschaftlich gehört.
Freistadt lag an der Salzstraße nach Böhmen und besaß das Stapelrecht auf den Verkehr, was die Befestigung bezahlte: ein doppelter Mauerring mit einem Graben dazwischen, Tore und Türme, vollständiger erhalten als fast irgendwo sonst in Österreich, um einen rechteckigen Platz und ein Raster von Gassen. Der Bergfried beherbergt das Mühlviertler Museum. Die Brauerei ist die andere eigentümliche Einrichtung: die Braucommune in Freistadt gehört weder einer Gesellschaft noch einer Familie, sondern gemeinschaftlich den Eigentümern der 149 Altstadthäuser, die das Braurecht besaßen, eine Struktur von 1770, die in Österreich ohne Beispiel ist - kauf eines dieser Häuser und dir gehört ein Anteil an der Brauerei. Es gibt Führungen, und das Bier wird in der ganzen Gegend verkauft.
Was du tatsächlich siehst
- Eine doppelte Stadtmauer - zwei Ringe mit einem Graben dazwischen, weitgehend vollständig.
- Eine gemeinschaftlich besessene Brauerei - Anteile seit 1770 an 149 Altstadthäusern gebunden.
- Der Bergfried - der Turm, der das Mühlviertler Museum beherbergt.
- Ein mittelalterliches Raster - der Platz und die Gassen innerhalb der Befestigung.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist klein - zwei oder drei Stunden reichen. Museums- und Brauereiführungen haben feste Zeiten und saisonale Öffnung. Der öffentliche Verkehr aus Linz läuft bei den meisten Verbindungen über den Bus und nicht über die Bahn.
In der Nähe
Kefermarkt und sein Flügelaltar liegen südlich; die tschechische Grenze nördlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.