Feldkirch
Eine mittelalterliche Vorarlberger Stadt unter der Schattenburg, mit Lauben und Mauern, am Zusammentreffen dreier Länder.
Feldkirch wurde um 1200 von den Grafen von Montfort unterhalb ihrer Burg, der Schattenburg, gegründet, und es hat den Grundriss behalten: Laubengassen, die Marktgasse unter ihren Gewölben, Türme der Stadtmauer einschließlich des Katzenturms mit seiner schweren Glocke und der gotische Dom St. Nikolaus mit einem Altarbild von Wolf Huber. Die Schattenburg darüber beherbergt ein Museum und ist eine der besser erhaltenen Burgen der Gegend. Die Lage zählt: Feldkirch liegt wenige Kilometer von Liechtenstein und der Schweiz entfernt, an der Bahnstrecke nach Buchs und Zürich, und war jahrhundertelang ein Übergang. Das Montforthaus, ein geschwungener Bau aus Beton und Glas von 2015, steht mitten in den mittelalterlichen Gassen und trägt Konzerte, und die Stadt richtet in der Burg und auf den Plätzen ein Sommerfestival aus.
Was du tatsächlich siehst
- Mittelalterliche Laubengassen - die Marktgasse und ihre Gewölbe unter den Häusern.
- Die Schattenburg - die Montfortburg über der Stadt, mit ihrem Museum.
- Türme der Stadtmauer - der Katzenturm und die erhaltenen Mauerabschnitte.
- Ein Dreiländerübergang - Liechtenstein und die Schweiz wenige Kilometer entfernt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; das Sommerfestival liegt im Juli. Ein Tag.
Ehrliche Erwartungen
Das Burgmuseum hat saisonale Zeiten. Sie ist klein - ein Tag ist großzügig bemessen. Der Bahnverkehr in die Schweiz macht den Bahnhof betriebsam, doch die Stadt selbst ist sonntags still.
In der Nähe
Liechtenstein liegt Minuten südlich; Bregenz nördlich; das Montafon zieht sich nach Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.