Eggenburg
Eine Waldviertler Stadt in einer fast vollständigen mittelalterlichen Mauer, mit einem sgraffitoüberzogenen Haus am Platz.
Eggenburg hat seine Mauern behalten: rund zweieinhalb Kilometer mittelalterliche Umwehrung mit etwa zwanzig noch stehenden Türmen rings um die Altstadt, was in Niederösterreich ungewöhnlich ist, wo die meisten im neunzehnten Jahrhundert abgetragen wurden. Innen liegt ein langer Marktplatz mit dem Gemalten Haus, das mit Sgraffito von 1547 überzogen ist - biblische und allegorische Szenen, über die ganze Fassade hinweg durch Putzschichten gekratzt. Die Pfarrkirche hat zwei Türme und ein Karner. Zwei Museen sitzen in der Stadt: das Krahuletz-Museum, um die Sammlung eines Geologen und Urgeschichtsforschers des neunzehnten Jahrhunderts herum gebaut, der die Fundstellen der Umgebung bearbeitete, und ein Motorradmuseum. Der um Eggenburg gebrochene Stein belieferte jahrhundertelang das Wiener Bauwesen.
Was du tatsächlich siehst
- Eine nahezu vollständige Stadtmauer - zweieinhalb Kilometer mit etwa zwanzig Türmen.
- Das Gemalte Haus - Sgraffito von 1547 über eine ganze Fassade am Platz.
- Das Krahuletz-Museum - Geologie und Urgeschichte von einem Sammler des neunzehnten Jahrhunderts.
- Ein langer Marktplatz - der mittelalterliche Stadtgrundriss innerhalb der Mauern weitgehend unversehrt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist klein und ruhig - ein halber Tag reicht. Die Museen sind montags geschlossen und verkürzen im Winter ihre Zeiten. Die Bahnverbindungen aus Wien verlangen ein Umsteigen und sind langsam.
In der Nähe
Horn und das Stift Altenburg liegen nördlich; das Kamptal liegt südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.