Stift Altenburg
Ein Benediktinerstift im Waldviertel mit einer von Troger freskierten Bibliothek und einer Krypta voll tanzender Skelette unter der Kirche.
Altenburg wurde 1144 gegründet, wiederholt verwüstet - von den Hussiten, von den Schweden im Dreißigjährigen Krieg - und in den 1730er Jahren von Joseph Munggenast wieder aufgebaut, wobei Paul Troger die Kirchenkuppel, die Bibliothek und den Marmorsaal freskierte. Die Bibliothek ist das Beste daran, ein langer Saal, dessen Decke einer Allegorie der Weisheit gehört. Unter der Kirche liegt die Krypta, mit einem gemalten Totentanz ausgestattet - Skelette in Bewegung entlang der Gewölbe -, was in einem Benediktinerhaus ungewöhnlich ist und so verstörend wirkt, wie es gemeint war. Grabungen in den 1980er Jahren fanden unter den barocken Böden das erhaltene mittelalterliche Stift, sodass darunter ein ganzes früheres Kloster begehbar ist. Die Gärten wurden in den 1990er Jahren auf den Terrassen angelegt.
Was du tatsächlich siehst
- Trogers Bibliotheksdecke - die Allegorie der Weisheit über dem langen Saal.
- Ein gemalter Totentanz - Skelette entlang der Kryptengewölbe unter der Kirche.
- Das verschüttete mittelalterliche Stift - frühere Bauten unter den barocken Böden gefunden.
- Terrassengärten - in den 1990er Jahren unterhalb des Stifts angelegt.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; einen großen Teil des Winters ist das Stift geschlossen. Ein halber Tag.
Ehrliche Erwartungen
Die Winteröffnung ist sehr eingeschränkt. Teile werden nur mit Führung gezeigt. Die Krypta ist düster und die Skelettmalerei stellenweise verblasst. Die Lage im Waldviertel verlangt ein Auto.
In der Nähe
Horn liegt nahe; die Rosenburg und das Kamptal liegen südlich.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.