Titelberg
Ein Plateau im Südwesten, auf dem ein bedeutendes keltisches Oppidum lag, später eine römische Siedlung.
Das Plateau Titelberg im äußersten Südwesten trug eines der bedeutenderen keltischen Oppida der Gegend, ab etwa dem zweiten Jahrhundert v. Chr. den Mittelpunkt des Volkes der Treverer, mit einem Wall, der den Sporn abriegelte, und einer Siedlung beträchtlicher Größe dahinter, die eigene Münzen prägte. Unter römischer Herrschaft bestand sie fort, bevor sie aufgegeben wurde. Die Ausgrabungen haben sehr viel zutage gefördert; im Gelände sind die Wallinie und das Plateau das, was man sieht.
Was du tatsächlich siehst
- Der Wall - das Erdwerk, das den Sporn quer über seinen Hals abriegelt.
- Das Plateau - die Siedlungsfläche über den umliegenden Tälern.
- Der Bezug zu den Treverern - das Volk, dessen Mittelpunkt dies vor der römischen Herrschaft war.
- Die abgebauten Ränder - die Erzgruben, die in neuerer Zeit in das Plateau schnitten.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober ist am angenehmsten. Im Sommer verbirgt das Gras die Erdwerke. Am Morgen ist es am ruhigsten.
Ehrliche Erwartungen
Über der Erde ist außer der Wallinie fast nichts zu sehen; der Ort lohnt sich, wenn man weiß, was hier geschah, und nicht durch bloßes Hinschauen. Auf dem Plateau gibt es keine Erläuterung. Der moderne Abbau hat Teile der Anlage beseitigt.
In der Nähe
Fond-de-Gras liegt im Norden und Esch-sur-Alzette im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.