Esch-sur-Alzette
Luxemburgs zweitgrößte Stadt, auf Eisenerz gebaut, mit Jugendstilstraßen und einem umgebauten Hüttengelände.
Esch-sur-Alzette ist die zweite Stadt Luxemburgs und sie wuchs auf Eisen: Das Minett-Erzfeld unter diesem Zipfel des Landes machte ab den 1870er Jahren binnen weniger Jahrzehnte aus einem Dorf von wenigen hundert Menschen eine Industriestadt, und das Geld baute an den Hauptstraßen ein Zentrum aus Jugendstil- und Art-déco-Fassaden. Das Hüttenwerk im benachbarten Belval wurde stillgelegt und das Gelände rund um die stehen gebliebenen Hochöfen umgebaut.
Was du tatsächlich siehst
- Die Jugendstilfassaden - die Bauten, die das Erzgeld im Zentrum hervorbrachte.
- Die Hochöfen von Belval - die erhaltenen Hochöfen auf dem umgebauten Hüttengelände.
- Die Geschichte des Minett - das Erzfeld, das die Stadt geschaffen hat.
- Die Fußgängerzone - die Einkaufsstraßen durch den alten Kern.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober ist am angenehmsten. Das Gelände von Belval ist ganzjährig offen. Die Museen sind an manchen Tagen geschlossen.
Ehrliche Erwartungen
Die Stadt ist alltäglich und ihr Reiz liegt im Industriellen, nicht im Malerischen. Teile des Zentrums sind heruntergekommen. Der Umbau in Belval besteht aus Büro- und Universitätsbauten, nicht aus Denkmalpflege.
In der Nähe
Belval liegt direkt daneben und Rumelange im Osten.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.