Wuppertaler Schwebebahn
Eine Einschienenbahn, die seit 1901 unter ihrem Fahrweg hängt und meist über einem Fluss fährt, weil anderswo kein Platz war.
Die Schwebebahn eröffnete 1901 und fährt bis heute, mit etwa achtzigtausend Fahrgästen am Tag auf dreizehneinhalb Kilometern Strecke, von denen rund zehn Kilometer über der Wupper hängen; das Tal war für eine herkömmliche Bahn zu eng und zu dicht bebaut, weshalb der Fahrweg auf einem Stahlgerüst über dem Wasser aufgehängt wurde. Die Wagen hängen unter der Schiene und schwingen in Kurven. Im Jahr 1950 wurde als Werbeaktion eine Zirkuselefantin namens Tuffi an Bord gebracht, geriet in Panik, durchbrach die Seitenwand und fiel in den Fluss, was sie mit leichten Verletzungen überlebte; der Vorfall ist vor Ort bis heute Kurzformel für eine schlechte Idee.
Was du tatsächlich siehst
- Die hängenden Wagen - Wagen, unter der Schiene aufgehängt, in Kurven schwingend.
- Die Flussstrecke - zehn Kilometer Fahrweg über der Wupper selbst.
- Die Stationen von 1901 - ursprüngliche Stahl-Glas-Bauten an der Strecke.
- Die Tuffi-Geschichte - den Elefantenvorfall von 1950, in der Stadt markiert.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; es ist eine arbeitende Pendlerstrecke, zu den Spitzenzeiten also voll. Die ganze Strecke dauert von Ende zu Ende etwa eine halbe Stunde und kostet einen normalen Nahverkehrstarif.
Ehrliche Erwartungen
Es ist öffentlicher Verkehr, keine Attraktion, und fährt nach Fahrplan, mit Wartungssperrungen. Das gequerte Tal ist industriell. Zur Hauptverkehrszeit sind die Sitze besetzt.
In der Nähe
Das Neanderthal Museum liegt im Westen; Solingen im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.