Baumkronenpfad Beelitz
Ein Steg durch Bäume, die aus dem Dach einer Sanatoriumsruine wachsen, dreiundzwanzig Meter über dem Boden.
Beelitz-Heilstätten entstand ab 1898 als Tuberkulose-Sanatorium für Berlin, eine Anlage von sechzig Gebäuden im Wald, entworfen nach dem Grundsatz, dass frische Luft und Ruhe die Behandlung seien. Teile wurden nach 1994 aufgegeben und dem Verfall überlassen, und auf einem verfallenen Gebäude, dem früheren Frauenbadehaus, säten sich Birken und andere Bäume auf dem eingestürzten Dach aus und wuchsen in zwanzig Metern Höhe zu einem kleinen Wald. Der 2015 eröffnete Baumkronenpfad führt etwa dreihundertzwanzig Meter durch die Wipfel und direkt über diesen Dachwald, mit einem Turm auf vierzig Metern. Führungen behandeln die erhaltenen Ruinengebäude gesondert.
Was du tatsächlich siehst
- Den Dachwald - Bäume, in zwanzig Metern Höhe auf einem eingestürzten Gebäude gewachsen.
- Den Kronenpfad - 320 Meter Steg durch die Bäume.
- Den Vierzig-Meter-Turm - eine Aussichtsplattform über dem Wald.
- Die Sanatoriumsruinen - verlassene Gebäude, vom Pfad und auf Führungen zu sehen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Pfad ist ganzjährig geöffnet mit verkürzten Winterzeiten und schließt bei Sturm. Gebäudeführungen laufen getrennt und müssen gebucht werden.
Ehrliche Erwartungen
Die Ruinengebäude zu betreten ist nur auf gebuchten Führungen möglich; freies Erkunden ist verboten und wird kontrolliert. Der Pfad schließt bei Wind.
In der Nähe
Potsdam liegt im Nordosten; Berlin dahinter.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.