Branitzer Park
Ein Landschaftspark, in den sein Schöpfer Erdpyramiden baute und in dessen eine er sich bestatten ließ.
Fürst Hermann von Pückler-Muskau, der seinen früheren Park in Muskau verkauft hatte, begann Branitz 1846 im Alter von sechzig Jahren und arbeitete bis zu seinem Tod 1871 daran, wobei er gewaltige Erdmassen bewegte, um in flachem Sandboden Hügel und Seen zu schaffen. Er baute zwei Erdpyramiden: eine an Land, mit Wein und Sträuchern bepflanzt, und eine, die aus einem See aufsteigt, den Tumulus, in dem er 1871 bestattet wurde und seine Frau Lucie neben ihm. Pückler finanzierte seine Vorhaben zum Teil über seine Reiseschriften und war für seine Exzentrik bekannt; ein Softeisdessert trägt seinen Namen. Der Park umfasst etwa sechshundert Hektar.
Was du tatsächlich siehst
- Die Seepyramide - eine Erdpyramide im Wasser mit dem Grab des Schöpfers.
- Die Landpyramide - eine zweite bepflanzte Erdpyramide im Park.
- Die bewegte Landschaft - Hügel und Seen, in flachem Sandboden von Hand angelegt.
- Das Schloss - eine kleine Residenz mit Räumen zu Pücklers Reisen.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober; der Park ist frei und ganzjährig geöffnet, während das Schloss montags und im tiefen Winter schließt. Die Herbstfärbung auf den Hügeln ist schön.
Ehrliche Erwartungen
Der Park ist groß, und man geht viel auf ebenem Boden. Das Schlossmuseum ist bescheiden. Die Pyramiden sind Erdhügel, niedriger, als der Name vermuten lässt.
In der Nähe
Cottbus liegt im Nordwesten; der Spreewald im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.