Wormser Dom
Ein viertürmiger romanischer Dom mit einem Chor an jedem Ende, weshalb er keine übliche Front hat.
St. Peter in Worms ist mit Speyer und Mainz einer der drei Kaiserdome des Rheinlands, überwiegend zwischen etwa 1130 und 1181 aus rotem Sandstein errichtet, mit vier Rundtürmen und zwei Kuppeln. Er hat Apsiden am Ost- wie am Westende und kein großes Westportal, ein Grundriss, der sich in dieser Gebäudegruppe findet, weshalb der Haupteingang an der Seite liegt. Der Innenraum ist strenge Romanik mit einem barocken Hochaltar von Balthasar Neumann, in den 1740er Jahren hinzugefügt. Das Nibelungenlied verlegt mehrere Szenen nach Worms, darunter den Streit der Königinnen an der Domtür, und die Stadt richtet jeden Sommer ein Festspiel zum Epos aus.
Was du tatsächlich siehst
- Den Doppelchor - Apsiden an beiden Enden und keine Westfront.
- Die vier Türme - Rundtürme und zwei Kuppeln aus rotem Sandstein.
- Den Neumann-Altar - einen barocken Hochaltar in einem romanischen Raum.
- Den Nibelungenbezug - Szenen des Epos, am Dom angesiedelt.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; der Dom schließt während der Gottesdienste. Die Nibelungenfestspiele werden im Sommer davor aufgeführt und schränken den Zugang zum Platz ein.
Ehrliche Erwartungen
Der Innenraum ist bewusst schlicht. Die Stadt ringsum wurde schwer bombardiert und wieder aufgebaut. Die Festspielbühne belegt im Sommer den Domplatz.
In der Nähe
Speyer liegt im Süden; Mainz im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.