Dom St. Blasien
Eine Kuppel von sechsunddreißig Metern Durchmesser in einem kleinen Waldtal, 1783 nach französisch-klassizistischem Entwurf errichtet.
Hier stand ab dem neunten Jahrhundert eine Benediktinerabtei, und nach einem Brand 1768 beauftragte der Abt einen Neubau beim französischen Architekten Pierre Michel d'Ixnard in der neuen klassizistischen Art; das Ergebnis, 1783 geweiht, ist eine Rotunde mit einer Kuppel von etwa sechsunddreißig Metern Durchmesser und zweiundsechzig Metern Höhe, damals die drittgrößte Kuppel Europas nach dem Petersdom und dem Pantheon, in einem Dorf von wenigen tausend Menschen in einem engen Waldtal. Das Kloster wurde 1806 aufgehoben, und die Gebäude wurden später ein Jesuiteninternat, das sie bis heute belegt. Der Innenraum ist weiß und weitgehend ohne Schmuck.
Was du tatsächlich siehst
- Die Kuppel - sechsunddreißig Meter Durchmesser in einem kleinen Walddorf.
- Den weißen Innenraum - eine schlichte klassizistische Rotunde mit einem Säulenkranz.
- Den Maßstabskontrast - eine monumentale Kirche in einem engen Tal.
- Die ehemalige Abtei - Konventsgebäude, heute ein Internat.
Wann du hinfahren solltest
Ganzjährig; die Kirche ist täglich geöffnet und schließt während der Gottesdienste. Das Tal liegt im Winter unter Schnee, doch die Straße bleibt offen. Im Sommer nutzen Konzerte die Akustik.
Ehrliche Erwartungen
Der Innenraum ist bewusst schlicht und kann kühl wirken. Im Dorf gibt es sonst wenig. Die Klostergebäude sind eine arbeitende Schule und geschlossen.
In der Nähe
Der Feldberg steigt im Norden auf; die Schweizer Grenze liegt im Süden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.