Seebrücke Sellin
Eine Seebrücke mit weißem Pavillon am Kopf, in einem Jahrhundert viermal zerstört und jedes Mal wieder errichtet.
Die erste Seebrücke in Sellin eröffnete 1906 mit einem Restaurantpavillon am Kopf und wurde zum Wahrzeichen des Seebads. Sie brannte 1920 ab, wurde wieder errichtet, 1942 von Eis zerstört, und die Reste wurden entfernt; der heutige Bau, 1998 eröffnet, bildet den ursprünglichen Entwurf in weißem Holz mit einem breiten Pavillon nach. Eine Treppe, der Seebrückenvorplatz, führt in breiter Flucht von der Wilhelmstraße auf der Steilküste zum Strand hinab. Eine Tauchgondel am Brückenkopf lässt Fahrgäste etwa vier Meter unter die Oberfläche hinab, um durch Fenster auf den Ostseegrund zu blicken, der eher schlickig als klar ist.
Was du tatsächlich siehst
- Den weißen Pavillon - eine Rekonstruktion des Brückengebäudes von 1906 aus dem Jahr 1998.
- Die Steilküstentreppe - eine breite Flucht von der Kurstraße zum Strand.
- Die Tauchgondel - eine Kapsel, am Brückenkopf unter die Oberfläche gelassen.
- Die Kurstraße - weiße Holzvillen entlang der Steilküste.
Wann du hinfahren solltest
Mai bis September; die Tauchgondel läuft saisonal und hängt von den Wasserverhältnissen ab. Winterstürme können die Seebrücke ganz sperren.
Ehrliche Erwartungen
Die Seebrücke ist eine Rekonstruktion von 1998, nicht das Original. Die Sicht in der Ostsee ist aus der Gondel oft schlecht. Die Treppe aus dem Ort ist lang.
In der Nähe
Binz liegt im Norden; der Rasende Roland fährt hindurch.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.