Schloss Schwetzingen
Ein Sommerschloss, dessen Garten eine Moschee, eine römische Ruine und eine Sichtachse ohne Ende enthält.
Die Kurfürsten von der Pfalz nutzten Schwetzingen als Sommerresidenz und legten ab 1753 einen Garten an, der einen formalen französischen Kreis nahe dem Schloss mit einem englischen Landschaftspark dahinter verbindet, gefüllt mit Bauten: ein Badhaus, ein Apollotempel, eine künstliche römische Wasserburg, von Anfang an als Ruine errichtet, und eine Moschee mit Minaretten, zwischen 1779 und 1791 als Gartenstaffage statt zum Gebet gebaut, das größte solche Bauwerk in einem europäischen Garten. Das Ende der Welt ist ein perspektivischer Trick, ein gemalter Blick durch einen Rahmen, der sich auf eine unendliche Landschaft zu öffnen scheint.
Was du tatsächlich siehst
- Die Gartenmoschee - die größte Staffage dieser Art in einem europäischen Garten.
- Das Ende der Welt - eine gemalte Perspektive, die einen endlosen Blick vortäuscht.
- Die falsche Ruine - eine römische Wasserburg, bereits als Ruine gebaut.
- Die zwei Gartenstile - einen französischen Kreis, der in einen englischen Park übergeht.
Wann du hinfahren solltest
April bis Oktober für die Gärten; die Spargelzeit im Frühjahr ist ein örtliches Ereignis, und die Stadt ist dafür bekannt. Das Schlossinnere gibt es nur mit Führung.
Ehrliche Erwartungen
Das Schlossinnere ist nur mit Führung zu festen Zeiten zu sehen. Die Gärten sind groß und brauchen Stunden. Der Winter schließt mehrere Gartenbauten.
In der Nähe
Heidelberg liegt im Osten; Mannheim im Norden.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise und saisonale Schließungen ändern sich - prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle: offizielle Seite.